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IMPLANTOLOGISCHE PRAXISKLINIK

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Unsere Anästhesie – Möglichkeiten für eine schmerzarme Behandlung

Entspannen bei vollem Bewusstsein unter Lokalanästhesie oder mit Lachgas, vor sich hindämmern im Dämmerschlaf oder ruhig schlafen unter Vollnarkose

Lokalanästhesie

Die Lokalanästhesie, oder auch örtliche Betäubung genannt, begleitet fast jede Behandlung. Auch die Spritze selbst kann durch betäubende Salben, die man davor auf die Schleimhaut aufträgt, beinahe schmerzlos gegeben werden. So erreicht man nicht nur eine schmerzarme Behandlung, sondern auch eine schmerzarme Injektion.

Lachgas

Unter dem Namen Lachgas ist das Gas Distickstoffmonoxid bekannt. Es ist nicht reizend, nicht allergen und schon seit dem 18. Jahrhundert als schmerzstillendes und entspannendes Mittel bekannt. Lachgas wurde in der Medizin schon millionenfach erfolgreich angewandt und ist somit ein sehr sicheres Verfahren. In der modernen Zahnmedizin ist die Behandlung unter dem Einfluss von Lachgas eine gute Alternative zum Dämmerschlaf. Die Patienten sind dabei bei vollem Bewusstsein und trotzdem in einem sehr entspannten, schmerzreduzierten und angstfreien Zustand. Der Patient atmet über eine kleine Nasenmaske ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas. Über ein zusätzliches Atmen durch den Mund kann er jederzeit die Dosierung bestimmen und gegebenenfalls die Aufnahme von Lachgas komplett zurücknehmen. Die Wirkungsstärke liegt somit gänzlich in den Händen des Patienten und gibt ihm ein Gefühl von Sicherheit. Ein großer Vorteil gegenüber anderen Verfahren ist das sofortige Abklingen der Wirkung bei Beendigung der Inhalation. Schon nach wenigen Minuten kann der Patient die Praxis selbstständig und ohne fremde Hilfe verlassen.

Wir verwenden Lachgas auch bei der minimalinvasiven Implantologie (auch Schlüsselloch-Chirurgie genannt), bei der mit Hilfe von 3D-Röntgenbildern und Präzisionsschablonen der chirurgische Eingriff auf ein Minimum reduziert wird. Durch die kurze Behandlungsdauer und die erhebliche Reduktion von Schmerzen und Schwellungen kann bei diesem Verfahren Lachgas ebenfalls eingesetzt werden.

Wissenswertes über Lachgas

Das Gas wurde schon 1772 von Joseph Priestley entdeckt, seine medizinische Wirkung beschreibt aber zum ersten Mal der Chemiker Humphry Davy 1799, der die Wirkung durch Selbstversuche testete. In der Zahnmedizin nutzt man Lachgas schon seit 1844. Die damals übliche Vorführung auf Jahrmärkten hat einige Zahnärzte inspiriert, das Gas auch bei der Entfernung von Zähnen als schmerzstillendes und beruhigendes Mittel einzusetzen. Von der Vorführung auf Jahrmärkten kommt wahrscheinlich auch die volkstümliche Bezeichnung „Lachgas“. Die Wirkung von Lachgas wird von Patienten sehr unterschiedlich beschrieben. Das Gas hat keine muskellähmende Wirkung und bindet sich nicht an die roten Blutkörperchen, weshalb es auch wieder sehr schnell ausgeschieden wird. Es lagert sich kurzfristig an Fettzellen an, weshalb die Wirkung bei schlanken Menschen stärker ist. Bei geöffneten Augen tritt oft ein Empfinden von gesteigerter Helligkeit auf. Auch gröbere Bilder, Schnee in verschiedenen Farben oder ein farbiger Saum um alle Dinge werden als Effekt von Patienten beschrieben.

Insgesamt wird Lachgas als schwach narkotisch eingestuft und unterliegt nicht dem Betäubungsmittelgesetz, jedoch bei der Anwendung in der Medizin der Arzneimittelverordnung. Bei unsachgemäßer Anwendung als "Partydroge" kam es in einzelnen Fällen zu Erstickungsunfällen, da die Konsumenten nicht genug Sauerstoff aufnahmen. In der Medizin kommt deshalb in der Regel ein Gemisch von Sauerstoff und Lachgas zum Einsatz. Zudem hat der Patient bei der von uns verwendeten Nasenmaske immer die Möglichkeit auch normale Luft durch den Mund einzuatmen.Aufgrund geringer und sehr selten auftretender Nebenwirkungen (Taubheitsgefühle, leichte Übelkeit) eignet sich das Gas auch zum Einsatz bei Kindern. Bei Angstpatienten wird starker Würgereiz vermieden und eine entspannte, schmerzarme Behandlung gewährleistet.In der Lebensmitteltechnik wird Lachgas aufgrund seiner guten Fettlöslichkeit oft als Treibmittel in Sahnesprühdosen verwendet.

Dämmerschlaf

Oder Analgosedierung – beim Dämmerschlaf ist der Patient noch teilweise ansprechbar, er reagiert auf äußere Reize, atmet aber selbstständig. Durch die zusätzliche Gabe von Schmerzmitteln wird der Eingriff schmerzfrei wahrgenommen. Abhängig von der Dosis der verabreichten Anästhetika kann die Analgosedierung aber auch nahtlos in eine Vollnarkose übergehen. Diese Methode wird bei kleineren und mittleren Eingriffen erfahrungsgemäß als sehr angenehm von den Patienten empfunden.

Vollnarkose

Die moderne Intubationsnarkose ist ein Allgemeinanästhesieverfahren mit Ausschalten des Bewusstseins durch Einspritzen mehrerer Narkosemittel in die Vene. Während der Operation wird die Narkose durch die Zufuhr von Narkosegasen in die Atemluft oder von Narkosemitteln in die Blutbahn aufrechterhalten. Während des Tiefschlafes wird dazu ein Schlauch (Tubus) in die Luftröhre eingeführt. Der Vorteil dieser Art von Anästhesie ist ein schneller Eintritt des Schlafes, verbunden mit einer sehr guten Steuerbarkeit der Anästhesie.
Da bei der Intubationsnarkose zusätzlich Muskelrelaxanzien gespritzt werden, die die Muskulatur entspannen, benötigt man das Narkosegas nur noch zur Bewusstseinsausschaltung, also eine verhältnismäßig geringe Menge. Dies reduziert die sonst auftretende Übelkeit oder Neigung zum Erbrechen nach Operationen in erheblichem Maße. Der Körper wird bei dieser Art von Anästhesie ebenfalls weit weniger belastet, und es kommt zu einer viel schnelleren Erholung.

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